Tag 19: Einreise Senegal


Heute gab es nach einer pünktlichen Abfahrt und einer kurzen Strecke über einen Damm im Nationalpark einen Grenzübergang: Senegal.

Diesmal waren die Grenzbeamten etwas besser organisiert, und wir waren flott im nächsten Land auf unserer Reise :-) Senegal präsentierte sich etwas schöner als Mauretanien, mit weniger Müll an den Straßen und freundlichen Menschen, vielen Kindern, die auf der Straße laufen und winken und nach Spielzeug und Geschenken ("Stilo") rufen, und bunte Kleider überall. Das Etappenziel des sehr kurzen Fahr-Tages war eine Camping-Anlage in St.Louis, wo wir eine hektische Stadt-Durchfahrt im Konvoi zu absolvieren hatten. Hier gab es wieder sehr viele Menschen, bunte Fischerboote, eine entsprechende Geruchskulisse, und das Ziel war auf einer Insel, die über eine von Eiffel entworfene Eisenbrücke zu erreichen war.

Nach dem sehr leckeren gemeinsamen Abendessen besuchten uns dann die ersten Mücken, und der "No-Bite"-Spray wurde sogleich ausgepackt und angewandt. Aufgrund der frühen Abreise am nächsten Tag - an dem wir nach 600km und vielen Stunden auf der Straße, der Grenze zu Gambia, und einer Fähre das Ziel kurz vor Banjul erreichen sollten - war der Abend sehr kurz, und wir verkrochen uns schon gegen 21 Uhr in unserem 2-Sekunden-Zelt.

Was wir aber nicht bedacht haben: Am nächsten Tag war der Geburtstag des Propheten Mohamed, und so sangen uns sämtliche Muezzine der ganzen Stadt einen Stundenlang dauernden Gutenacht-Song, der uns noch eine ganze Weile wachhalten sollte ;-)