Tag 17: Ruhetag in Nouakchott


Heute war ein Ruhetag in Nouakchott eingeplant, den wir gleich am Morgen mit einer Stadt-Rundfahrt begonnen haben, auf der Suche nach Wasser, Benzin, Kaffee und WLAN. Gemeinsam mit den "Ostseeheringen" und Team "Rust & Roll I" machten wir uns auf, die Hauptstadt von Mauretanien zu erkunden, doch was uns dort erwartete, auf das waren wir leider nur minder vorbereitet! Gleich auf den ersten Metern duellierte sich der blaue T5 der Ostseeheringe mit einem alten Mercedes, und Legenden (und den Schrammen) nach hat der Mercedes gewonnen!

Die Stadt ist ein riesen Chaos aus Menschen, Verkehr und Müll! Es gibt undendlich viele Autos, die eigentlich technisch nicht mehr fahren dürften, aber trotzdem sich ihren Weg zwischen Eselskarren und Menschen durch die Stadt wühlen. Inmitten dem Chaos dann auch noch ein paar Polizisten, die wild herumpfeifen, und den T5 dann sogar noch für "Vorfahrt genommen" strafen wollten! Mit etwas fuchteln ging's dann auch ohne zu zahlen weiter.

Fünf Horror-Kreuzungen weiter dann der Supergau: Brunhilde ist an einer engen Stelle mitten auf einer stark befahrenen Kreuzung im Sand - mitten in der Stadt! - hängen geblieben! Und dann ging auch noch die Kupplung nicht mehr, um unseren Rallye-Flitzer aus dem Sand zu heben! Mit Hilfe einiger Mauretanesen schoben wir unseren Golf III zum nächsten Stück Asphalt, von wo es dann gottseidank wieder mit eigener Kraft weiter ging.

Mit letzter Mühe haben wir noch ein paar Orangen und Wasser gekauft, und einen Restaurantbesitzer in Hoffnung auf WLAN von seinem Mittagsschlaf geweckt, nur um dann zu entdecken, dass das WLAN nur wie ein altes Modem schnell war.

Endlich zurück am Camping-Platz entspannten wir dann vom vormittäglichen Stadt-Chaos am (ungewöhnlich) sauberen Strand. Beim gemeinsamen Mittagessen (Fisch mit Reis) kam dem Team "Bax FC" die Idee, ihre Iso-Matten zu Bodyboards umzubauen und auf Wellenjagt zu gehen! Mit größter Anstrengung bezwangen wir die 1-Meter-Brecher, und fühlten uns wie echte Hawaiianer :-)

Nach einem abendlichen Volleyball-Spiel und ein wenig Drohnen-Fahrschule am Abend spielten wir noch Spiele bis spät in die Nacht, die mit rund 25 Grad sehr warm war.